Die elektronische Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte wird derzeit flächendeckend eingeführt. Seit Ende 2011 erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung die elektronische Gesundheitskarte.

Mehr Transparenz

Die elektronische Gesundheitskarte sorgt durch das Wegfallen von Medienbrüchen und einer Beschleunigung von Bearbeitungsprozessen für einen geringeren Verwaltungsaufwand und schützt gleichzeitig vor Missbrauch von Gesundheitsleistungen durch Unberechtigte.

Diese gesteigerte Transparenz wirkt sich zum Vorteil aller am Gesundheitssystem Beteiligten aus – vor allen Dingen profitieren die Versicherten davon.

Mehr Innovation

Der GKV-Spitzenverband spielt bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte eine herausragende Rolle: Mit der Gründung der gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH – wurde der Grundstein für die Entwicklung moderner Dienstleistungen rund um die verschiedenen Anwendungsbereiche gelegt. Das sind ideale Rahmenbedingungen für technologische und strukturelle Innovationen im bundesdeutschen Gesundheitssystem.

Neuerungen im Nummernwesen

Durch das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Modernisierungsgesetz – GMG) vom 14. November 2003 wird eine bundeseinheitliche krankenkassenübergreifende Krankenversichertennummer vorgeschrieben.

Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenversicherung haben deshalb die "Gemeinsamen Richtlinien zur Einführung einer neuen Krankenversichertennummer nach § 290 SGB V" vorgelegt. Diese Richtlinien wurden vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt.

Das gemeinsames Ziel: Die bisherigen krankenkassenspezifischen Nummernkreise durch eine bundesweit einheitliche Krankenversichertennummer ablösen und dadurch die Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte vereinfachen. Dazu wurde eine "Vertrauensstelle Krankenversichertennummer (VST)" eingerichtet. Diese Vertrauensstelle erzeugt auf Antrag der Krankenkassen in einem sicheren Verfahren eine Krankenversichertennummer und übermittelt diese zurück an die beantragende Krankenkasse.

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