Einführung einer bundeseinheitlichen individuellen Krankenversichertennummer

Warum wird eine Krankenversicherungsnummer benötigt?

Das Bundesministerium für Gesundheit führt gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern im Gesundheitswesen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland ein. Diese Karte ersetzt die bisherige Krankenversichertenkarte.

Schrittweise mit neuen Funktionen ausgestattet, wird sie die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und die Rechte der Versicherten stärken. Gleichzeitig vereinfacht sie Verwaltungsvorgänge erheblich.

Ein wichtiges Merkmal auf der eGK ist die Krankenversichertennummer. Jeder Bürger erhält eine Nummer, die ihn sein ganzes Leben lang begleitet und ihm auch bei einem Wechsel der Krankenkasse erhalten bleibt. Dazu wurde ein bundeseinheitlicher, krankenkassenübergreifender Nummernkreis aufgebaut.

Wo und wie wird die Krankenversicherungsnummer ermittelt?

Die gesetzlichen Krankenkassen haben zu diesem Zweck die "Vertrauensstelle Krankenversichertennummer" (VST) eingerichtet. Sie hat jedem Bürger eine neue Krankenversichertennummer zugeteilt.

Dazu wurde unter strenger Einhaltung der Datenschutzbestimmungen auf Basis der Rentenversicherungsnummer mit einem sicheren Verschlüsselungsverfahren eine Krankenversichertennummer erzeugt. Dieses Verfahren wird auch angewendet, wenn Krankenversicherungsnummern neu vergeben werden, beispielsweise an Neugeborene.

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